Wofür steht das „G“?

Globales Lernen – Eine Welt: nachhaltig.sozial.gerecht.

Globales Lernen ist die pädagogische Antwort auf die Globalisierung und ...

Kind mit Weltkugel

... bedeutet für uns, mit den Kindern globale Zusammenhänge unter die Lupe zu nehmen, zu verstehen und in das eigene Handlungsumfeld einzubauen.

Damit drücken wir aus, dass Globales Lernen schon im Kleinkindalter beginnt. Wir möchten für eine soziale, nachhaltige und gerechte Welt einstehen und dies den Kindern im Alltag vermitteln. Grundwerte wie Gerechtigkeit, Sozialverhalten und das Bewusstsein für „Eine Welt“ spielen dabei eine große Rolle.

Das möchten wir unter anderem erreichen mit folgenden Themen:

  • Austausch mit unserem Partnerkindergarten in Salem Uganda in Ostafrika
  • Thema Fairer Handel
  • Thema Nachhaltigkeit

Partnerkindergarten Salem

Eine Partnerschaft mit einem ausländischen Kindergarten bietet viele Möglichkeiten, interkulturelles und globales Lernen zu fördern. Sie regt dazu an, dass sich die Kinder näher mit dem Land und den kulturellen Gewohnheiten der Kinder dort beschäftigen.

Wir pflegen mit dem Kindergarten Salem in Uganda eine Partnerschaft, um globales Lernen direkt in der Praxis zu erleben und so ganz spielerisch über die Kultur und das Leben in einem afrikanischen Dorf zu lernen.

Weitere Infos zu SALEM-Uganda finden Sie auf saleminternational.org.

Fairer Handel

Das Thema Fairer Handel wird auf verschiedenen Ebenen eingebunden:

  • Aktionen wie Faires Frühstück oder Faires Mittagessen
  • Fairer Handel als Kriterium für unseren Einkauf
  • Teilnahme am Programm FaireKITA und Auszeichnung als FaireKITA

Damit der Faire Handel nicht nur innerhalb des Kindergartens einen festen Platz hat, sondern auch in der Wahrnehmung der Eltern größere und dauerhafte Aufmerksamkeit bekommt, finden z.B. ein Faires Frühstück oder Faires Mittagessen statt. Dabei möchten wir über den Fairen Handel und die in diesem Rahmen verwendeten Produkte informieren.

Zudem achten wir beim Einkauf unserer Waren darauf, wo die Waren herkommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurden. So greifen wir soweit möglich bei Backzutaten z.B. zum Kakaopulver oder Zucker aus Fairem Handel. Auch südländische Produkte mit regelmäßigem Konsum wie Kaffee stammen aus Fairem Handel. Wobei regionale Produkte Vorrang haben, z.B. der heimische Apfelsaft vor fairem Orangensaft.

Für eine Verankerung im Alltag nehmen wir am Projekt FaireKITA teil. Dabei können Kinder auf ganz spielerische Weise lernen, dass die Waren, von denen sie umgeben sind, eine Herkunft haben. Ein Blick über den Tellerrand zu den Familien in anderen Teilen der Welt, die unseren Kakao und die Baumwolle für unsere T-Shirts anbauen, kann helfen die Welt zu verstehen. Das kindgerecht aufbereitete Spiel- und Informationsmaterial richtet sich schwerpunktmäßig an die Vorschulkinder.

Nachhaltigkeit

Unter dem Aspekt Nachhaltigkeit verstehen wir, Verantwortung zu übernehmen für einen fairen und nachhaltigen Konsum. Büro- und Bastelmaterial, unsere Spielsachen, die Verpflegung, Möbel uvm. kaufen wir überwiegend nach folgenden Kriterien ein:

ökologisch · regional · fair · second hand · nachhaltig

Diesen Ansatz versuchen wir auch mit den Kindern zu thematisieren, indem wir darauf eingehen, was wir kaufen und wo wir einkaufen.