Wofür steht das „O“?

kulturelle Offenheit – Vorurteilsbewusst: Menschen.Länder.Sprachen.

Interkulturelle Bildung ist die Vermittlung von interkultureller Kompetenz, damit eine positive Wertschätzung von kultureller Vielfalt und individueller Verschiedenheit entsteht.

Denn heute leben wir in einer globalisierten Welt, in der sich verschiedene Kulturen mit den unterschiedlichsten Ansichten und Lebensarten begegnen – zusammen arbeiten, leben, Sport machen und gemeinsam spielen.

Sprachen

Doch dabei kommt es oft zu kulturellen Missverständnissen und Konflikten. Aber warum ist das so?

Wir haben meist nur ein eingeschränktes Bewusstsein für unsere eigene Kultur und sind dadurch in unserem Verhalten beeinflusst.

Wir wissen nicht allzu viel über fremde Kulturen, weshalb wir leicht die Orientierung verlieren können, sobald sich unser Gegenüber anders verhält, als wir es vielleicht erwarten. Manchmal fehlt es uns auch an Aufgeschlossenheit und Respekt gegenüber unseren Mitmenschen.

Da wir nicht immer eine Lösungsstrategie parat haben, entsteht leicht ein toleriertes Nebeneinander statt ein geschätztes Miteinander. Und genau das wollen wir ändern...

Wie sieht das in der Praxis aus?

Der Kindergarten der Kulturen wird zum lebendigen Platz interkulturellen Lebens. Er soll für die Kinder, Eltern und auch für die PädagogInnen ein Ort der Begegnung, des gegenseitigen Verstehens und Vertrauens sein.

Religion

Die interkulturelle Erziehung beinhaltet dabei folgende Aspekte:

  • Allgemeine Wertschätzung interkultureller Vielfalt
  • Rücksicht und Eingehen auf die im Kindergarten vertretenen Kulturen
  • Einbezug der Eltern
  • Interreligiöser Respekt

Spielerisch lernen die Kinder:

  • Einblicke in fremde Lebensgewohnheiten und Traditionen
  • Vergleiche zwischen der eigenen und fremden Kultur
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen, tolerieren und verstehen
  • Vorurteilsfreies Zugehen auf fremde Kulturen und Interesse für andere Gewohnheiten

Das passiert im Alltag oder bei Projekten / Angeboten z. B. durch Zubereiten von internationalen Speisen, durch Geschichten, Bücher, Tänze und Musik aus verschiedenen Ländern.

Kind Kind Kind

Auch durch den Kontakt zu neuen Sprachen begegnen die Kinder anderen Kulturen. Dabei geht es nicht darum, eine neue Sprache zu erlernen und flüssig zu sprechen. Viel mehr fließen Sprachen spielerisch in den Alltag ein z. B. durch ausländische PraktikantInnen, zweisprachige „Vorleseprojekte“, unsere zahlreichen mehrsprachigen Bücher.

Natürlich spielt hier auch unsere beliebte Esel-Handpuppe Mr. Donkey eine wichtige Rolle, die nur in der englischen Sprache begrüßt, Geschichten erzählt oder mit den Kindern singt.

Im Laufe ihrer Kindergartenzeit erleben die Kinder neue Sprachen, lernen jedoch keine Zweitsprache. Es erfolgt aber eine Sensibilisierung für einen leichten Zugang zu fremden Sprachen.